Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz ganz praktisch

Im Gemeindezentrum öffnet im Januar ein Reparaturcafé

Delbrück (al). „Der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Schutz von Umwelt und Ressourcen hat uns überzeugt, so dass wir für das Reparaturcafé gerne die Räumlichkeiten unserer Kirchengemeinde zur Verfügung stellen“, ist Pfarrerin Gabriele Hische gespannt, wie das für Delbrück einmalige Angebot ankommt. Künftig öffnet das Reparaturcafé an jedem zweiten Sonntag im Monat seine Türen. Erstmalig findet das Delbrücker Reparaturcafé am Sonntag, 12. Januar 2020 im neuen Gruppenraum der evangelischen Segenskirche in Delbrück, Driftweg 31a statt. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr können reparaturbedürftigen Kleingegenständen in gemütlicher Atmosphäre bei Café und Kuchen unter fachlicher Anleitung gemeinsam reparieret werden.

Den Anstoß für das Projekt stammt von Heinfried Klefoth zurück. Der pensionierte Elektromeister und Reparatur-Experte berichtete im Frühjahr der Stadtverwaltung Delbrück von seiner Idee, mit der er zuvor in Bielefeld bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hat. „Ich möchte ein Zeichen gegen die schnelllebige Wegwerfgesellschaft setzen, in der viele Dinge keinen Wert mehr haben und leichtfertig entsorgt werden“, so Klefoth. Die Stadtverwaltung stellte den Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde her, da hier mit dem im Rahmen der Renovierung neu erstellten Gruppenraum passende, barrierefrei erreichbare Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

Das Café öffnet erstmals am 12. Januar. Dann können Bürger mit defekten Kleingegenständen, wie zum Beispiel Elektrokleingeräte oder auch Kleidung, die ausgebessert werden muss, vorbeikommen und sich von den Reparaturexperten und -expertinnen beraten lassen. Gemeinsam wird dann geschaut, wo der Fehler liegen könnte und ob man ihn schon direkt vor Ort unter Mithilfe der Gäste beheben kann. Auch wer einfach nur neugierig ist, ist herzlich willkommen. „Der Austausch unter den Besuchern soll natürlich nicht zu kurz kommen“, freut sich Heike Paesel, Klimaschutzmanagerin der Stadt, über den baldigen Start.

Um einen durchgehenden Betrieb und ein breites Reparaturangebot leisten zu können, werden außerdem noch weitere ehrenamtliche Unterstützer gesucht. Egal ob Textil, Holz oder Elektro – Heinfried Klefoth und seine Mitstreiter freuen sich über jede Person, die noch mitmachen möchte. Auch helfende Hände für den Kuchen- und Kaffeeausschank sind willkommen. Interessierte kommen am besten direkt am 12. Januar vorbei oder nehmen schon vorab Kontakt zur städtischen Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, Telefon 05250 / 996 247 oder Heinfried Klefoth, Telefon 05250 / 998 8287 auf.

Am Sonntag, 12. Januar 2020 findet erstmals in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück ein Reparaturcafé für Kleingegenstände, wie Elektrokleingeräte und Kleidung statt. An der Organisation wirken mit Walter Hagemann (v.li.), Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, der Sprecher des Seniorenbeirates Peter Teschner, Waltraut Schnupp, Initiator und pensionierter Elektromeister Heinfried Klefoth, Mechtild Stamm, Heinz Klobe und Pfarrerin Gabriele Hische. Foto: Axel Langer

Informationen zur Kirchenwahl (Presbyterium)

Kirchenwahl am 1. März 2020 in Westfalen

„geMEINde beWEGen“ lautet das Motto der Kirchenwahlen, die am 1. März 2020 in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und in ganz Nordrhein-Westfalen stattfinden. Alle vier Jahre stehen die Presbyterien, die Leitungsgremien der örtlichen Kirchengemeinden, zur Wahl.

Die Presbyterinnen und Presbyter leiten zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinde. Sie sind verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens und kümmern sich um Mitarbeitende wie Finanzen. Das Presbyterium vertritt die Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt und als Arbeitgeber. Es bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitreichende Entscheidungen. Vielerlei Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen sind gefragt – ob Pädagogik, Kreativität und Fantasie, Organisationsentwicklung, Bauwesen oder Finanzen.

Alle volljährigen Gemeindemitglieder unter 75 Jahren können sich zur Wahl stellen. Das Formular für einen Wahlvorschlag ist im Gemeindebüro erhältlich. Er muss von mindestens fünf wahlberechtigten Gemeindemitgliedern per Unterschrift unterstützt werden. Die Frist zur Abgabe endet am 29. November 2019. Damit endet das Wahlvorschlagsverfahren und somit die erste Phase der Kirchenwahl 2020.

Das Presbyterium prüft in seiner Sitzung am 4.Dezember die eingegangenen Wahlvorschläge und leitet die weiteren Arbeitsschritte ein. Die genauen Abläufe für unsere Kirchengemeinde Delbrück können Sie in der bereitgestellten pdf-Datei nachlesen.

weitere Informationen in folgender PDF-Datei  -> bitte anklicken

Leitung der "Kleinen Offenen Tür" (KOT) - Ausschreibung

Die evangelische Kirchengemeinde Delbrück sucht zum 1.1.2020 oder später für die

Leitung der Kleinen Offenen Tür (KOT)

eine/en Diakon/in oder eine/n Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagogen/Sozialpädagogin (Diplom oder B.A.) in Teilzeit (19,5 Wochenstunden) mit der Qualifikation VSBMO oder der Bereitschaft, diese berufsbegleitend zu erwerben.

Die von der Ev. Kirchengemeinde Delbrück getragene Kleine offene Tür ist eine Einrichtung der offenen Kinder – und Jugendarbeit.

Schwerpunkte der Tätigkeit werden sein

Mitarbeit in der Konfirmandenarbeit und Verknüpfung mit der Jugendarbeit

Angebote der offenen Kinder – und Jugendarbeit

Zusammenarbeit mit den Schulen in unmittelbarer Nähe

Inhaltliche Planung und Ausgestaltung der offenen Bildungs – und Freizeitangebote

Planung  und Durchführung im Team von Kinderbibelwochen

Unterstützung der jungen Menschen in Bezug auf soziale Kompetenzentwicklung

Wir wünschen uns eine Mitarbeiterin, einen Mitarbeiter, die/der:

Eigenverantwortlich und selbständig tätig ist

Wertschätzend und einladend jungen Menschen begegnet

Kreativ und ideenreich arbeitet

Kompetenzen in der Genderarbeit einbringt

Sich mit der evangelischen Kirche identifiziert und mit christlichen Werten auseinandersetzt

Die Bereitschaft für flexible Arbeitszeiten mitbringt - auch in den Schulferien und an einigen Samstagen

Wir bieten:

Die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen einzubringen

Ein junges Team Ehrenamtlicher

Eine offene Arbeitsatmosphäre

Eine zukunftsorientierte Kirchengemeinde

Förderung  Ihrer Arbeit und Wertschätzung Ihres Engagements

Vergütung in Anlehnung an den TVöD nach kirchlichem Arbeitsrecht

 

Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantwortet Ihnen gerne Pfarrerin Hische, Vorsitzende des Presbyteriums, Tel  05250 9369 300 oder  Gabriele.Hische@kk-ekvw.de.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 31.12.2019 an die Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelische Kirchengemeinde Delbrück, Driftweg 31 A, 33129 Delbrück,

gerne auch digital per PDF an Gabriele.Hische@kk-ekvw.de.

Neue Tauftermine

Achtung! Neue Tauftermine ab dem neuen Kirchenjahr

Unsere Tauftermine haben sich etwas verändert. Bitte melden Sie sich zwecks Terminabsprache in unserem Gemeindebüro.

  1. Weihnachtstag 2019 im Anschluss an den Hauptgottesdienst

  Sonntag, d. 19.01.2020

  Sonntag, d. 15.03.2020

  Ostersonntag 2020 im Anschluss an den Hauptgottesdienst

  Samstag, d. 16.05.2020 nur für Tauffamilien

  Pfingstsonntag 2020 im Anschluss an den Hauptgottesdienst

  Sonntag, d. 16.08.2020

  Samstag, d. 26.09.2020 nur für Tauffamilien

  Sonntag, d. 15.11.2020

  1. Weihnachtstag 2020 im Anschluss an den Hauptgottesdienst

Manfred Simon (li.) und Hans-Georg Rodehutskors (re.) vom Baustoffmarkt Happe stellten in großem Umfang Baustoffe für die Sanierung des evangelischen Gemeindezentrums zur Verfügung. Pfarrerin Gabriele Hische (ab 2.v.li.) und Kirchbaumeister Rainer Hippauf dankten für die Spende.

Besuchsdienst

Der Besuchsdienst der ev. Segenskirche Delbrück

  • Unsere ehrenamtlichen Besuchsdienstdamen fühlen sich dem christlichen Grundgedanken verbunden und haben sich durch intensive Schulung auf diese Aufgabe vorbereitet
  • Wir begleiten auch gern in Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Wir bieten Ihnen regelmäßige Besuche nach Ihren Wünschen an
  • Wir arbeiten ehrenamtlich
  • Die Begleitung ist kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft in unserer Gemeinde
  • Alle Besuchsdienstdamen unterliegen der Schweigepflicht

Das Bild zeigt eine Gruppe unserer aktiven Ehrenamtlichen

  • Besuche zu Hause und im Senioren- und Pflegeheim
  • Zeit für Gespräche
  • Vorlesen, Handreichungen, Begleitung bei Spaziergängen und Arztbesuchen
  • Anwesend sein, wenn Angehörige entlastet werden möchten
  • Zuhören, wenn Sie sprechen oder schweigen wollen
  • Gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie unsere Besuche für Sie zur Hilfe werden können

 

Wenn Sie von uns besucht werden möchten, oder jemanden wissen, der oder die sich über einen Besuch freuen würde, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf über das

Gemeindebüro, Tel: 05250/53461 pad-kg-delbrueck@kkpb.de

oder über

Pfarrerin Hische, Tel: 05250/9369300 gabriele.hische@kk-ekvw.de

 

Konfirmation 2019

Umweltleitlinie

Nach der umfassenden Sanierung unseres Gemeindezentrums hat das Presbyterium beschlossen das kirchliche Umweltmanagementsystem "Grüner Hahn" in unserer Gemeinde einzuführen. Denn mit der guten Raumisolierung, die die Energiekosten erheblich senken wird, soll unser Einsatz zur Bewahrung der Schöpfung nicht beendet sein. Deshalb nimmt das Umweltteam, in dem Frau Beine, Herr Kohlsch, Presbyter Langer und Jugendmitarbeiter Mischendahl mitarbeiten, nun eine Statusaufnahme vor, um danach die Ziele des kirchlichen Umweltmanagementsystems "Grüner Hahn" für unsere Kirchengemeinde formulieren zu können. Ein sehr spannender Prozess beginnt, an dem sich interessierte Gemeindeglieder gerne beteiligen können!

Grundlage aller Arbeiten sind folgende Umweltleitlinien:

Der Grüne Hahn

Management für eine Kirche mit Zukunft

Glaubwürdig – nachhaltig - wirtschaftlich

Das Presbyterium hat in seiner Sitzung am 6.2.2019 folgende Umweltleitlinien für unsere evangelische Kirchengemeinde Delbrück beschlossen:

Präambel

Die Bewahrung der Schöpfung durch das Wirken unserer Kirche und Gemeinden begründet sich durch den 1. Artikel des Glaubensbekenntnisses: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“. Unsere Erde sehen wir als Geschenk Gottes, das wir bewahren und pflegen sollen zum Wohle der Natur und aller Menschen und der nachfolgenden Generationen. Auf der Grundlage des biblischen Zeugnisses und unseres christlichen Glaubens verpflichten wir uns, zur Bewahrung der Schöpfung einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Der Einsatz für eine lebenswerte und lebenserhaltende Umwelt als Anliegen der Kirche soll in folgenden Leitlinien, die vom Presbyterium beschlossen werden, seinen Ausdruck finden.

1. Bewahrung der Schöpfung

Wir betrachten deshalb den Schutz der Natur und der Umwelt heute und für zukünftige Generationen als eine der wichtigsten Aufgaben, die alle Bereiche unserer Gemeinde berührt.

2. Wir achten das Lebensrecht aller Menschen

Wir wollen mit den Rohstoffen dieser Erde so umgehen, dass unsere Lebensqualität nicht Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Armut hier und in anderen Regionen der Welt auslöst.

3. Wir führen das Umweltmanagementsystem Grüner Hahn ein

In unserer Kirchengemeinde bauen wir ein System auf, mit dem wir unsere umweltrelevanten Daten sammeln und regelmäßig aktualisieren können. Unser Bestreben ist die kontinuierliche Verbesserung unserer Umweltleistung, unter Berücksichtigung neuester Entwicklungen und Möglichkeiten im Bereich des Umweltschutzes. Im Rahmen unserer kirchlichen Arbeit wollen wir zu einer stetigen Verbesserung des Umweltschutzes beitragen.

4. Umsetzung in der Gemeinde

Wir verpflichten uns zur Einhaltung der relevanten Umweltgesetze und Vorschriften. Im Rahmen der ersten Umsetzung werden wir den derzeitigen Umweltfußabdruck der Gemeinde ermittelt. Unser Ziel ist Möglichkeiten zur Verbesserung unserer Umweltbilanz zu ermitteln und diese umzusetzen.

5. Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Wir treten dafür ein, dass wir auf allen gemeindlichen Handlungsfeldern die Verantwortung für die Umwelt und nachfolgende Generationen einbeziehen. Wir legen deshalb fest, dass wir unsere Maßnahmen nach bestem Wissen und Gewissen durchführen, sie dokumentieren, regelmäßig überprüfen und verbessern.

6. Wir informieren die Öffentlichkeit

Wir informieren die Öffentlichkeit über unsere Arbeit zu umweltrelevanten Themen innerhalb der Kirchengemeinde. Wir wollen mit beispielhaftem Handeln Gemeindeglieder, Mitarbeitende und Besucher zum Mitmachen anregen. Die Umsetzung des Grünen Hahn ist offen für Anregungen und Kritik.

Besuchsdienst

Besuchsdienst soll ausgebaut werden – Start mit Befähigungskurs 

Alleinstehenden Mitmenschen etwas Zeit schenken

Delbrück. „Es macht große Freude, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und man spürt ganz viel Dankbarkeit der Mitmenschen“, berichtet Tanja Lorz, die sich schon seit Jahren im Besuchsdienst der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück engagiert. Nachdem das Gemeindezentrum grundsaniert wurde auch auch die Jugendarbeit mit der kleinen Offenen Tür einen Neustart erlebt hat, wird nun der Besuchsdienst aufgegriffen und erweitert. Damit folgt die Kirchengemeinde auch der demografischen Entwicklung. Zum Auftakt bietet Pfarrerin Gabriele Hische ein sechswöchigen Befähigungskurs an.

 

Im der Fokus des Befähigungskurses werden die eigene Motivation der Ehrenamtlichen, Gesprächsführung aber auch der Umgang mit möglicherweise belastenden Situationen stehen. „Aber auch die besondere Situation älteren Mitmenschen werden wir besprechen“, so Pfarrerin Gabriele Hische. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 07. März von 18 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde, Driftweg 31a statt.

Der Besuchsdienst stattet älteren, alleinstehenden Mitgliedern der Kirchengemeinde aber auch Geburtstagskindern im Auftrag der Kirchengemeinde einen Besuch ab. „Von der gemütlichen Tasse Kaffee bis hin zu wichtigen Herzensangelegenheiten haben die Besuche ein große Spannbreite“, kann Tanja Lorz aus ihrer Erfahrung berichten. Dabei gibt es nach Absolvierung des Befähigungskurs keine Verpflichtung, ein bestimmtes Zeitkontingent aufzubringen. „Es kann jeder so viel Zeit verschenken, wie er möchte“, so Gabriele Hische. Die Kosten für den Kurs übernimmt die Kirchengemeinde. Auch künftig wird Pfarrerin Gabriele Hische gemeinsam mit Tanja Lorz die ehrenamtlichen Helfer des Besuchsdienstes betreuen. Wer Interesse an der Mitarbeit im Besuchsdienst hat, kann sich mit Pfarrerin Gabriele Hische unter Telefon 05250 / 9369300 in Verbindung setzen.

Möchten das Angebot des Besuchsdienstes ausweiten und starten am 07. März mit einem Befähigungskurs (von links): Tanja Lorz und Pfarrerin Gabriele Hische

Unsere Kirchenorgel

Neuer Leiter d. kleinen offenen Tür

Delbrück. Bereits im März hat Jonas Mischendahl seine Arbeit als Leiter der kleinen offenen Tür in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde aufgenommen. Im Rahmen eines symbolträchtigen Gottesdienst zum Start in das neue Kirchenjahr wurde er nun auch offiziell in sein Amt eingeführt.

Waren die ersten Monate von Aufbauarbeit und Renovierungs der Räumlichkeiten geprägt, hat der Sozialpädagoge bereits ein festes Helferteam mit vielen Jugendlichen aufbauen können. Die regelmäßigen Öffnungszeiten werden inzwischen von vielen Jugendlichen angenommen und die kleine offene Tür wird gut besucht. „Offene Angebote für die sinnvolle Freitzeitgestaltung sowie Bildungsangebote und Unterstützung von Jugendlichen stehen im Vordergrund der Arbeit. Auch die Verknüpfung zur gemeindeinternen Jugendarbeit ist erfolgreich angelaufen“, lobte Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann.

Bürgermeister Werner Peitz unterstrich die Bedeutung des Angebotes für Jugendliche und wünschte Jonas Mischendahl einen guten Draht zu den Jugendlichen: „Räume in denen Jugendliche etwas miteinander auf den Weg bringen können, sind wichtig“, begrüßte Werner Peitz den Leiter des „Downtown“ mit einem Handschlag, einer tollen Geste des Willkommens, wie er betonte.

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde Jonas Mischendahl (2.v.re.) offiziell als Leiter der kleinen offenen Tür eingeführt. Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann (re.), Bürgermeister Werner Peitz (v.li.) sowie Jugendpresbyterin Sandra Hils wünschten dem Sozialpädagogen viel Erfolg. Foto: Axel Langer

Malkurs

Margarete Wilhelm bietet erstmals einen Malkurs in der evangelischen Kirchengemeinde an.
Jeden Monat entsteht ein neues Kalenderblatt.

Delbrück. Kreativität und Freude am Gestaltung sind bei einem neuen Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück gefragt: Erstmals bietet die Kirchengemeinde ab Januar 2019 einen Malkurs an. Der von der Paderborner Künstlerin Margarete Wilhelm geleitete Kurs startet am Montag 14. Januar in den Räumlichkeiten der Segensgemeinde, Driftweg 31 in Delbrück. Unter dem Motto „Kalenderblätter“ findet der Kurs an elf Montagen zwischen 9.45 und 12.45 Uhr statt.

„Dem Thema werden wir uns der jeweiligen Jahreszeit entsprechend mit ganz unterschiedlichen Techniken nähern“, richtet sich Margarete Wilhelm mit dem Angebot an die Generation 55+. Das Angebot richtet sich an Menschen ohne Vorkenntnisse in der Malerei, die Freude am Umgang mit Farben haben und ihre eigene Kreativität entdecken möchten. Bestandteil des Kurs ist auch die Vermittlung von Grundlagen der Malerei. „Wer sich ohne Erfolgsdruck auf etwas Neues einlassen möchte, ist hier genau richtig“, so Pfarrerin Gabriele Hische.

Gearbeitet wird auf Leinwänden mit Acryl- und Dispersionsfarben und weiteren Materialien. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal acht Teilnehmer begrenzt. Von den Teilnehmern sind lediglich die Materialkosten zu tragen. Die Teilnahme an den elf Kurstagen ist kostenfrei. In jedem Monat findet ein Termin des Malkurses statt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro unter Telefon 05250 / 53461 oder per Email: pad-kg-delbrueckdontospamme@gowaway.kkpb.de entgegen. Hier ist auch eine Materialliste erhältlich.

Werfen künftig mit einem neuen Malangebot einmal monatlich einen künstlerischen Blick auf die Jahreszeiten (v.li.): Pfarrerin Gabriele Hische sowie die Paderborner Künstlerin Margarete Wilhelm.

Konfi Projekt „Nistkasten bauen“

Zunächst einmal war ich sehr gespannt, wie mein Projekt „Nistkasten bauen“ bei den Konfis ankommen würde. Ohne groß zu überlegen, habe ich zugesagt, dass ich mir vorstellen könnte, dieses Projekt mit 8-10 Teilnehmer/Innen durch zu führen.
Es haben sich 9 Mädels und zwei Teamerinnen angemeldet. Als Vorabinfo gab es eine Materialliste und die Bitte, sich einmal Gedanken zum Thema:  Warum bauen wir Futterstellen/ Nistkästen? Wann sollte man füttern? etc. zu machen.  

Am 3.11.18 um 10:00 haben wir uns in den Räumlichkeiten des Downtowns im Keller unseres Gemeindehauses getroffen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde sind wir dann zügig ans Werk gegangen.

Die Rohlinge habe ich zu Hause vorgefertigt. In zweier Teams wurden die Nistkästen nun ohne große Probleme zusammen gebaut. Bei der anschließenden kreativen Gestaltung konnte ich schnell feststellen, dass sich einige im Vorhinein Gedanken für die Umsetzung gemacht haben.
Egal, ob vorbereitet, oder eher sehr spontan, es sind 10 wunderschöne Nistkästen entstanden. Die 5 Stunden sind wie im Pflug vergangen, es hat mir echt viel Spaß gemacht. Leider war die Zeit zu kurz, um meine vorab gesammelten Infos weiterzugeben.

Aber dafür ist hier ja nun noch genügend Platz

Nistkästen sind zwar hauptsächlich als Bruthilfe im Frühjahr gedacht, aber auch im Herbst/ Winter können sie noch einen guten Zweck erfüllen. Dann quartieren sich manchmal neue Bewohner ein, wie zum Beispiel Ohrwürmer, Florfliegen, Wespen- und Hummelköniginnen oder auch kleine Säugetiere wie verschiedene Mäusearten und Fledermäuse. Da Vögel mit 39 bis 42 Grad ständig eine höhere Körpertemperatur als Säugetiere aufrecht erhalten müssen, verbrennen sie in der kalten Jahreszeit viel Körperfett. Sie verlieren schnell an Gewicht und sind oft geschwächt. Eine kalte Nacht auf einem schutzlosen Zweig kann da manchmal zum Verhängnis werden. Daher übernachten einige Vögel wie etwa Meisen, Spatzen und Zaunkönige in solchen kalten Winternächten gerne einmal in einem noch hängenden Nistkasten.

Also wenn man es im Spätsommer nicht geschafft, oder vergessen hat, sollte man seinen Nistkasten erst im kommenden Frühjahr säubern. Dabei ist es ganz wichtig, keine chemischen Reinigungs- oder gar Desinfektionsmittel zu benutzen. Der Innenraum muss im Prinzip nur ausgefegt werden. Sollte er durch, z.B. einen Parasitenbefall, stark verdreckt sein, kann man klares Wasser und gegebenenfalls etwas Sodalauge verwenden. Anschließend muss das innere gut trocknen können!

Und nun zum Futter, bei der Fütterung im Garten erreicht man 10 bis 15 Vogelarten, diese Arten sind aber nicht in ihrem Bestand gefährdet. Leider werden die Gartenfutterstellen nur wenig von den Vögeln benutzt, die Schutz brauchen. Um Vögel in ihrer Art zu schützen ist es wichtig, auf die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensraum zu achten, das heißt z.B. der Verzicht von Unkrautvernichtungsmittel.

Niemals darf man gewürzte oder salzige Speisen füttern, auch kein Brot, dieses würde im Magen der Vögel aufquillen. Es gibt zweierlei „Fresser“ zum einen die Weichfutter- und zum anderen die Körnerfresser. Reine Weichfutterfresser sind Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und der Star sie suchen ihre Nahrung bevorzugt am Boden. Ihnen kann man gut Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst anbieten. Dann gibt es auch noch flexible Weichfresser, die „Allesfresser“ das sind Meisen, Spechte und Kleiber, sie stellen sich im Winter um und nehmen dann auch gerne Sonnenblumenkerne, Hanf und Mohn. Zu den Körnerfressern gehören beispielsweise Finken, Sperlinge und Ammern. Typischerweise füttert man im Winter, also von November bis Februar/ März. Futterspender müssen so angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. Für die Weichfutter- und Allesfresser eignen sich besonders gut Fett-Körner-Mischungen (Meisenknödel , Ringe), sie haben den Vorteil, dass die Körner in solchen Fettgemischen vor Nässe geschützt sind. Auf der Internetseite „NABU“ findet man dafür Rezepte. Je weiter der Winter fortschreitet, desto mehr schwindet das Angebot. Die härteste Zeit ist der Spätwinter, hier kann man dann  oft die meisten Vögel an den Futterstellen beobachten.

Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. (1.Moses 1,20)

Sandra Hils

In Sachen Gemeindebrief

Leider müssen wir mit dieser Ausgabe des Gemeindebriefes die langjährige Tradition des Austragens aufgeben, da sich nicht mehr genügend Menschen bereit erklären, die Briefe von Haus zu Haus zu bringen. Der Gemeindebrief kostet viel Geld und in den letzten Jahren haben wir regelmäßig etliche Exemplare dem Altpapier übergeben müssen, da sie nicht mehr verteilt werden konnten.

Nun haben wir die Auflage auf 1000 Stück reduziert und es gibt verschiedene Orte, an denen Sie einen Brief bekommen können: In unserem Gemeindebüro, bzw. Gemeindezentrum, in der Sonnenapotheke, in der Sparkasse und natürlich nach wie vor online. Einige Damen bringen auch weiterhin die Briefe persönlich in etliche Haushalte.

Wir sagen allen, die unsere Briefe verteilt haben oder noch immer verteilen ganz herzlich Dank für Ihr so großes Engagement!

Ihre G. Hische

Segenskirche

Gemeindebüro

05250/53461

pad-kg-delbrueck@kkpb.de

Pfarrerin Hische

05250/9369300

gabriele.hische@kk-ekvw.de

Pfarrerin Hempert-Hartmann

05250/54081

claudia.hempert-hartmann@kk-ekvw.de

Das Copyright der Losungstexte liegt bei: Evang. Brüder-Unität Herrnhut und Bad Boll sowie Friedrich Reinhardt Verlag.