Kompetenzzentrum Ehrenamt

„Endlich gibt es euch“
Kompetenzzentrum Ehrenamt bietet Soforthilfe für Gemeindeleitende

Wie gewinnt man Menschen heute für ein kirchliches Ehrenamt? Für Simone Osterhaus vom neu eingerichteten Kompetenzzentrum Ehrenamt der EKvW ist die Sache klar: Man muss gut zu ihnen sein – und man muss sie bei dem abholen, was sie einbringen können. Wie das geht? Bei der Antwort auf diese und viele weitere Fragen helfen Osterhaus und das Team allen Ehrenamtlichen und für Ehrenamtliche Verantwortlichen.

Simone Osterhaus und ihre Kollegin Bianca Rolf sehen sich als Beauftragte für Arbeitserleichterung. Die beiden gelernten Pädagoginnen, die seit 2022 in der neu geschaffenen Servicestelle fürs Ehrenamt arbeiten, helfen Gemeinden, ihre Ehrenamtlichen im Blick zu haben, zu organisieren und nicht zuletzt professionell für ihre Arbeit zu befähigen. Sie bieten Workshops zur Organisation, Bindung und Stärkung Ehrenamtlicher, schulen in Sachen Wertschätzung und Kommunikation, vermitteln Angebote zur Weiterbildung – oder kommen persönlich vorbei.
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Zukunftsprozess des Kirchenkreises Paderborn geht in die nächste Phase

Zehn Perspektiven für die Zeit bis 2030 sollen diskutiert werden

Paderborn/Kreis Höxter/Lügde (ekp). Der Zukunftsprozess des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn hat eine wichtige Etappe erreicht. Auf einer Synodalversammlung mit 70 Teilnehmenden im Paderborner Martin-Luther-Zentrum stellte der Kreissynodalvorstand (KSV) seine Vorschläge mit zehn Perspektiven für die kommenden Jahre vor. Diese sollen nun auf allen Ebenen im Kirchenkreis, wie den Presbyterien der Kirchengemeinden, den Gemeinsamen Diensten und Ausschüssen, weiter beraten werden.

„In der Mitte der Wegstrecke des Zukunftsprozesses wird keine fertige Vision präsentiert, sondern Perspektiven aufgezeigt, an denen weiterzuarbeiten ist“, erläuterte Superintendent Volker Neuhoff. Er nannte den auf 14 Monate angelegten Prozess „ein hoch ambitioniertes Projekt“ und dankte allen, die sich daran beteiligt haben.

Die Kirche müsse mehr raus, könne gezielt stationär, digital und mobil präsent sein und solle auch in zehn Jahren noch Mittel für ihre aktuellen Schwerpunkte Diakonie und Jugendarbeit, ebenso für Kindertageseinrichtungen und Seelsorge ausgeben, beschrieb Neuhoff den Grundtenor des bisherigen Prozesses. Zudem sei klar gewesen, dass notwendige Einsparungen Innovationen nicht verhindern dürften.

 

Die Vorschläge des KSV umfassen die Stärkung bzw. Fortsetzung der Schwerpunkte Diakonie und Jugendarbeit des Kirchenkreises, die Fortführung der kirchlichen Trägerschaft für die Kitas, die Einrichtung von Zentren für Religionspädagogik und Seelsorge, Ideen für mobile und digitale Kirche sowie Fundraising, die Aufgabe der Erwachsenenbildung und die Bitte an die Kirchengemeinden, ihren Gebäudebestand drastisch zu reduzieren und auf ökumenische Gebäudenutzungen zuzugehen.

Im Einzelnen wird unter anderem vorgeschlagen, dass die Diakonie wieder eine Zuweisung in Höhe von fünf Prozent der Kirchensteuereinnahmen bekommt, das Jugendreferat um eine Personalstelle erweitert wird und Einsparungen durch die Konzentration der HOT- Finanzierung auf den Standort Borchen erzielt werden. Im Kita-Bereich soll eine Stelle für Religionspädagogik geschaffen werden und Einsparung sich durch die Zusammenarbeit mit anderen Verbünden oder evangelischen Trägern ergeben. Kooperationen mit den benachbarten Kirchenkreisen werden für die Bereiche Schulreferat/Mediothek und Fundraising vorgeschlagen. Zusammengefasst ergibt sich durch die vorgeschlagenen Einsparungen, Investitionen und Erträge eine Einsparung in Höhe von rund 850.000 Euro. (Die Vorschläge können im Detail gelesen werden auf: www.kirchenkreis-paderborn.de)

Entwickelt haben die Mitglieder des KSV diese Vorschläge aus den Ergebnissen mehrerer Zukunftswerkstätten, Treffen des „Fokus-Teams“, das sich mit den finanziellen Möglichkeiten des Kirchenkreises auseinandergesetzt hat, des „Dream Teams“, das Szenarien für die evangelische Kirche in der Region im Jahr 2030 entwickelt hat und einer Online-Umfrage zur Zukunft der Kirche. Insgesamt haben sich über 1.000 Menschen auf unterschiedliche Weise an diesem Zukunftsprozess beteiligt, der von der Stiftung xpand begleitet wird.

So geht es mit dem Beratungsprozess weiter: Einen Zwischenstand der Diskussion gibt es auf der Synode am 25. August. Es folgen eine weitere Runde der Diskussion in den Gremien, ein Austausch der beteiligten Teams und des KSV sowie eine zweite Synodalversammlung am 8. November. Die Beschlüsse zu den Vorschlägen über die zukünftige Ausrichtung des Kirchenkreises sind für die Synode am 1. Dezember geplant.

Hintergrund des Zukunftsprozesses im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn ist ein dauerhaftes strukturelles Defizit in allen Bereichen der Arbeit von Kirchengemeinden und Kirchenkreis von rund 1 Million Euro. Zugleich werden für die kommenden Jahre weitere Rückgänge bei den Gemeindegliederzahlen und sinkende Kirchensteuereinnahmen erwartet.

Zum Kirchenkreis Paderborn gehören 14 Kirchengemeinden mit 75.000 evangelischen Christinnen und Christen in den Kreisen Höxter und Paderborn sowie in Lügde im Kreis Lippe.

Superintendent Volker Neuhoff stellt bei einer Synodalversammlung im Martin-Luther-Zentrum die Vorschläge des Kreissynodalvorstandes zur zukünftigen Ausrichtung des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn vor.

Foto: EKP/Oliver Claes

Zukunftswerkstatt des Kirchenkreises Paderborn - Onlineumfrage

Das Projekt "Zukunftswerkstatt Paderborn" trifft sich regelmäßig, um Ideen für die Zukunft der Evangelischen Kirche, speziell hier im Kirchenkreis Paderborn, zu sammeln. Das erste Treffen im Januar war gut besucht und es fand ein reger Austausch der Teilnehmenden statt. Vor dem nächsten Treffen am 18. Februar bittet der Kirchenkreis um Ihre Mithilfe im Rahmen der anonymen Onlineumfrage zum Thema "Wofür Kirchensteuer?". Diese finden Sie auf der Homepage des Kirchenkreis Paderborn. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen und an der Umfrage teilnehmen. Herzlichen Dank!

Wenn Sie beim nächsten Treffen der "Zukunftswerkstatt Paderborn" am Samstag, 18.02.2023 von 10 - 17 Uhr (Martin-Luther-Zentrum, Klingenderstr. 13, Pb) teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei uns im Gemeindebüro. Wir melden Sie dann beim Kirchenkreis mit an und können Fahrgemeinschaften bilden. Wir freuen uns auf Sie und sind gespannt auf Ihre Ideen!

Homepage-Überarbeitung

Liebe Gemeinde,

wir überarbeiten gerade umfassend unsere Homepage. Einige Änderungen sind bereits online, andere noch in Bearbeitung.
Ein ehrenamtliches Team arbeitet fleißig an der Umsetzung.

Wir werden an dieser Stelle bekannt geben, sobald unsere Homepage-Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Falls Sie zwischenzeitlich Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Gemeindebüro.

Hilfsangebot für Flüchtlinge aus der Ukraine

Segenskirche

Gemeindebüro

05250/53461 (Di. und Do. von 9 bis 11 Uhr)

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Pfarrerin Hische

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